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Aerial Tour Rückblick

Vom 29.1. bis zum 3.2. waren wir auf Tour und davon möchte ich euch hier berichten.

Wir waren in Paris, Saarbrücken, München, Dresden und Mannheim und haben dort in sehr, sehr unterschiedlichen Locations gespielt. Da der Raum in dem man spielt ein wichtiger Part des Konzerts ist und vom Konzertsaal im Schloss über den renommierten Jazzclub bis zum Independent Club im ehemaligen Elektronikladen alles dabei war, waren es an jedem Abend andere Vorraussetzungen aus denen andere Musik entstanden ist.



Im Pan Piper in Paris haben wir am 29.1. gestartet. dort haben wir eine Doppelkonzert gespielt mit einem anderen Ensembles von Franck. Er hat gerade eine Platte mit Quatuor Debussy veröffentlicht, die an diesem Abend präsentiert wurde. Am Schluss haben wir ein Stück zusammen gespielt, was eine besondere Ehre für mich war, denn dieses Streichquartett ist wirklich phänomenal. Ich war zugegebenermaßen etwas nervös! :-)

Es war ein wunderbarer Abend vor vollem Haus mit einem tollen Publikum. Ich durfte viele nette Menschen kennenlernen und viele Kollegen treffen- so schön!

Danach ging die Reise weiter nach Saarbrücken, wo wir im schönen Festsaal des Schloss gespielt haben. Der SR kann auch vorbei und hat uns aufgenommen. Der Mitschnitt und das Interview dazu mit Peter Kleiss, wird am 3.3. ab 20 Uhr gesendet werden.

Die nächste Station war der Jazzclub Unterfahrt in München. Es ist jedes Mal eine grosse Freude dort zu spielen. Die grossartigsten Musiker*innen geben sich dort die Klinke in die Hand, was mich dann auch immer wieder mit Stolz erfüllt ein Teil dessen sein zu können. In München kam Uli Habersetzer vom BR vorbei und hat mitgeschnitten und ein Interview mit mir geführt. Das war sehr angenehm. Es ist so schön, wenn Gesprächspartner*innen so sehr für das brennen, was sie tun! Nachhören könnt ihr dieses Konzert am 14.6. ab 23.05 Uhr.

Am darauf folgenden Tag ging es nach Mannheim, ein Heimspiel vor vielen Freunden und Bekannten. Ich liebe das Laboratorio 17, wo Steffen Rosskopf seine Reihe "Jazz im Busch" durchführt, denn dieser Laden entzieht sich jeder Einordnung. Mit wenigen Mitteln wird dort gute Musik aufgeführt. Geht mal hin, falls ihr das noch nicht kennt!

Unser Tourabschluss fand in Dresden statt. Dort haben wir im renommierten Jazzclub Tonne gespielt. Ich war zum ersten Mal dort und war sehr fasziniert davon wie schön dieser Club ist. Da solltet ihr auf jeden Fall auch alle mal hin! Danke an Steffen Wilde und sein Team- das war ein sehr schöner Abend und wir freuen uns auf die nächste Gelegenheit vorbei zu kommen!


Jetzt bin ich voller Tatendrang und Vorfreude auf alles, was demnächst noch kommen wird.

Ihr werdet es bald erfahren! Viele Grüsse und bis demnächst!


P.S.: Wir sind komplett mit der Bahn gereist. Ich habe es trotz Streik geschafft nach Paris zu kommen (ok, ich musste mit dem Auto nach Strasbourg...) und auf allen anderen Wegen hat immer alles geklappt. Das erwartete Chaos blieb aus. Ja gut... einmal mussten wir beim Umstieg wirklich rennen (danke Franck für deine übermenschlichen Anstrengungen beim Laufen mit Baritonsaxophon- ich fühle mich immer noch schlecht ;-) ), ein Zug ist ausgefallen, aber der nächste fuhr schon 14 Minuten später... Für DB Verhältnisse war das alles überdurchschnittlich gut. Zug fahren ist einfach soviel besser als mit dem Auto zu fahren- ich kann mir das kaum noch vorstellen auf so einer Tour. Ich weiß aber auch, dass das manchmal Luxus ist und in diesem Fall nur möglich war, weil es so viele nette Menschen gab, die Vibraphone besorgt haben.

Danke Peter und Elfi Kleis, Martin Frink, Steffen Wilde und Jens Knoop!









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